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  Der UHE wünscht bis zur nächsten Saison eine schöne handballfreie Erholungsphase  
 

Zum 50. Geburtstag ...

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Die Handball-Hochburg Eggenburg feiert ein Jubiläum. Vor einem halben Jahrhundert wurde hier der Union-Handballklub ins Leben gerufen, ein Verein, der in die Annalen des Handballsports eingegangen ist. Ich darf namens des Landes Niederösterreich die herzlichsten Glückwünsche entbieten und diesem Klub eine gute Zukunft wünschen.
Es war die unmittelbare Nachkriegszeit, in der viele Sportklubs gegründet wurden. Denn in einer Zeit der bittersten Not besann man sich darauf, dem Menschen außer materiellen Dingen auch anderes zu bieten. Der damals schon traditionsreiche Handballsport schien wohl das richtige Mittel, die Bedürfnisse der Menschen nach sportlicher Betätigung zu befriedigen. Eggenburg wurde in der Folge zur Handball-Hochburg, und die Zahl der nationalen und internationalen Erfolge ist kaum abzuschätzen. Der UHC Eggenburg entwickelte sich zu einem der traditionsreichsten Handballklubs im Bundesland Niederösterreich, das auch noch einige andere sehr leistungsstarke Handballvereine aufweist. Hier gab es stets auch die größte Konkurrenz, was wiederum zur Folge hatte, daß die Leistungskraft und das Niveau stets sehr hoch gehalten werden mußten. Besonders positiv ist auch die Arbeit auf dem Nachwuchssektor zu bewerten.
Möge der UHC Eggenburg auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten an die Erfolge der ersten 50 Jahre anknüpfen können!
Eurer Erwin Pröll

Stadt Eggenburg

50 Jahre Handball in Eggenburg berechtigt nicht nur zur Freude, sondern auch zu Stolz, ist aber auch Anlaß festzustellen, daß einer der populärsten Sportvereine unserer Stadt sein Jubiläum feiert.
Von Berichten und aus der Chronik her wissen wir, unter welch schwierigen Bedingungen dieser Sportverein gegründet wurde und wie mühevoll der Weg zur Spitzenmannschaft war. Wir Eggenburger können mit Genugtuung bemerken, daß der Handballsport in Eggenburg einen beachtlichen Stellenwert erreicht und über die Grenzen unseres Landes hinaus Anerkennung gefunden hat.
Über die Jahrzehnte hinweg ist es gelungen, sich immer wieder an die Spitze zu setzen bzw. im Vorfeld der Erfolge zu halten. Da spricht für einen guten Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft, der auch in Zukunft für eine erfolgreiche Weiterentwicklung zur Hoffnung berechtigt.
Unsere Handballer haben mit ihren sportlichen Leistungen und Erfolgen wesentlich zum Ansehen unserer Stadt Eggenburg beigetragen. So darf ich als Bürgermeister an die Gratulation zu diesem Jubiläum den aufrichtigen Dank an alle Spieler und Funktionäre knüpfen.
Mögen sich auch in Zukunft verantwortungsbewußte Frauen und Männer finden, die durch ihren Einsatz unserer sportbegeisterten Jugend die Ausübung dieses schönen Sportes ermöglichen - zur Freude vieler Menschen und zum Ansehen des Vereines und der Stadt Eggenburg.
OSR Gerhard Dafert
Bürgermeister der Stadt Eggenburg

Union

Im Sommer 1946, der Zweite Weltkrieg war gerade ein Jahr beendet, gingen ehemalige Studenten daran, in Eggenburg einen Handballklub zu gründen. Schlechte Lebensbedingungen, desolate Sportstätten und die russische Besatzungsmacht erschwerten dieses Ansinnen in beträchtlichem Maße. Doch Idealismus, Zähigkeit und Vertrauen in die Zukunft ließen die handelnden Personen nicht verzweifeln, sondern spornten sie eher noch an.
Bereits im Sommer 1946 wurde gegen die Sportunion Horn das erste Handballspiel ausgetragen. Von da setzte sich die Entwicklung des Vereines kontinuierlich fort. Im Jahr 1986 fanden mit Robert Rosner und Dkfm. Ertl Gespräche zwecks Angliederung der Sektion Handball des SC Eggenburg an die Sportunion NÖ statt, die 1988 zu Verselbständigung und zum Beitritt führten. Seite dieser Zeit ist der Verein zu einem festen Bestandteil in der Gemeinschaft der Sportunion NÖ mit ihren derzeit 635 Vereinen und 140.000 Mitgliedern geworden. Wir dürfen mit großer Freude feststellen, daß dieser Schritt ein erfolgreicher und zukunftsorientierter war, und die Sportunion stolz auf die erbrachten Leistungen des Vereines ist, der nicht nur auf sportlichem, sondern auch auf gesellschaftlichem Sektor stets die von ihm erwarteten Akzente gesetzt hat.
Möge es den Funktionären und Sportlern auch in Zukunft gelingen, den Weg des Erfolges fortzusetzen.
Dir. HR Mag. Herbert Rothländer
Präsident

Friedrich Manseder
Landessekretär

Österreichischer Handballbund, NÖ Handballverband

Das 50jährige Bestehen der Eggenburger Handballer ist Anlaß zu besonderen Glückwünschen, handelt es sich doch um einen der traditionsreichsten Vereine Österreichs.
Im Jahre 1946 hoben einige Handballfanatiker diesen Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, unseren schönen Sport auszuüben, aus der Taufe. Es ist für viele jetzt nicht mehr vorstellbar, mit welchen Schwierigkeiten man damals zu kämpfen hatte. Waren es die fehlenden Transportmittel, gar keine oder mangelnde Sportausrüstung, die Besatzungsmacht im Lande und vieles mehr.
Trotzdem entwickelte sich der Verein aus einer Kleinstadt mit rund 3.500 Einwohnern zu einem großen seines Faches, auch oftmals mit dem Ehrentitel "Handballdorf" bezeichnet. Man kann berichten von vielen Landesmeistertiteln in allen Sparten, von jahrelangen Teilnahmen an der Großfeld-Staatsliga und nach dem mühsamen Umstieg auf das Kleinfeld speziell an der Hallen-Staatsliga bis hin zur Europacupteilnahme.
Wir danken den Aktiven und Funktionären für die hervorragenden Leistungen zum Wohle der sportbetreibenden Jugend in dieser Region und wünschen dem Jubilar für seine Festveranstaltungen und für die sportliche Zukunft Initiative, Einsatz und viel Erfolg!
Dr. Hannes Lauermann
Präsident des Österreichischen Handball-Bundes

Robert Rosner
Präsident des NÖ Handballverbandes

50 Jahre - Eggenburger Handballer

Das ist eine nun schon lange Geschichte mit vielen Höhen, aber auch Tiefen, eine Geschichte von den Anfängen auf Großfeld, wo noch auf Lastwagen zu den Auswärtsspielen gefahren wurde und als "Umkleidekabine" ein Gasthaus herhalten mußte, bis zu den heutigen Verhältnissen in der Halle.
Das "Handballdorf" Eggenburg - eine Kreation aus Zeiten der Feldhandballstaatsliga - ist Ausdruck der Tatsache, daß wir immer der Klub im österreichischen Spitzenhandball waren, der aus der bei weitem einwohnerschwächsten Gemeinde gekommen ist. In der vorliegenden Festschrift kann die erfolgreiche Chronologie sehr genau nachgelesen werden. Ein ganz wesentlicher Faktor der positiven Entwicklung war sicher, und so formulieren es "Urhandballer", daß der Verein nicht nur ein Handballklub sondern auch eine Lebensgemeinschaft war, und dies in abgewandelter Form auch für heute gelten sollte. Freundschaft und Kameradschaft sind gerade für kleine Vereine wichtige Elixiere für den Bestand und die sportlichen Erfolge, und in einem solchen Klima werden sich Leute finden, die bereit sind, sich für die Organisation und die Führung des Klubs engagiert zur Verfügung zu stellen.
Daß die Eggenburger Handballer stolz auf ihre Geschichte zurückblicken können, ist aber auch der Mithilfe von außen zu danken. Fach- und Dachverbände haben vor allem auf sportlichem Gebiet die Voraussetzungen mitgeschaffen, das Land Niederösterreich und insbesondere die Gemeinde Eggenburg haben immer wieder für die Anliegen der Handballer ein offenes Ohr gehabt und nach ihren Möglichkeiten, manchmal sogar darüber hinaus, geholfen. Wir konnten uns dafür durch unser Auftreten und unsere Erfolge als Werbeträger der Stadt und als gesellschaftlicher Faktor unseres Gemeindewesens profilieren.
Zur Führung eines Vereines in unseren Ausmaßen sind aber auch enorme finanzielle Mittel notwendig, und die konnten wir nur mit Hilfe unserer Sponsoren aufbringen, und dafür wollen und müssen wir uns recht herzlich bedanken. Besonders die Firma ALCATEL hat jahrelang entscheidend zur finanziellen Basis des Klubs in den aufwendigsten Jahren beigetragen.
Ich möchte mich bei allen, die das Bestehen der Eggenburger Handballer gesichert haben, egal ob als Funktionär, Spieler, Betreuer oder unterstützendes Mitglied, ob als öffentliche Institution oder als Sponsor, recht herzlich bedanken, und mir und uns wünschen, daß das zweite halbe Jahrhundert im Geist der ersten fünfzig Jahre angegangen wird.
Dkfm. Manfred Ertl
Obmann

(Die Laudatien sind ohne Änderung aus der Festschrift entnommen. Die Titel und Funktionen der p.t. Herren können sich seit der Herausgabe der Festschrift geändert haben.)

 
     

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